Mobile Sozial- und Kirchengemeindearbeit in Europa




Quickinfo:

Anzahl der Stellen
3x weiblich, 3x männlich
Arbeitsbereiche
Interkulturelle Begegnungen, Kirchengemeinde, praktische Mitarbeit im Projekt
Erforderliche Sprachkenntnisse
überdurchschnittliche Grundkenntnisse, Schulspanisch empfehlenswert
Einsatz möglich als:
FSJ
Die Mobile Sozial- und Kirchengemeindearbeit in Europa (auch Europa-Tour genannt) ist ein Projekt, in dem Freiwillige und ein/e Leiter/in verschiedenen Einsatzgebieten Europas arbeiten, um die dortigen Mitarbeiterteams in ihren unterschiedlichen Aufgaben zu unterstützen.



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Das Tour-Team ist mit einem „Tour-Bus“ (Multivan) von einem Ort zum anderen unterwegs. Da die Europa-Tour bereits seit 2009 jährlich durchgeführt wird, bestehen bereits gute Erfahrungswerte zu Fragen der Logistik (Unterbringung, Versorgung, Transport) und der Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterteams in den einzelnen Ländern. Die Route und Reiseorganisation wird im Voraus detailliert durchgeplant und vorbereitet. Der/die Leiter/in ist ständig mit der Gruppe unterwegs und Ansprechpartner/in in allen Belangen.

Jedes Jahr wird ein neuer Tourplan in Absprache mit den Mitarbeitern vor Ort erstellt. Potenzielle Einsatzstellen sind unter anderem in Österreich (Innsbruck), Spanien (Salamanca, Almería und Gran Canaria) und Bulgarien. Je nach Tourplanung sind auch Kosovo, Italien (Cantu) und Griechenland (Athen) Zielorte. Das Team bleibt jeweils für einen Zeitraum zwischen ca. 2 Wochen und 2 Monaten in den verschiedenen Einsatzländern. Die Aufenthaltsdauer richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf der Mitarbeiter vor Ort. Start der Tour ist jeweils im Oktober in Brixen/Tirol.

Die Freiwilligen werden in den Einsatzländern nach ihren jeweiligen Begabungen und Fähigkeiten sowie den Arbeitsanforderungen eingesetzt.

Das Spektrum der Arbeitsgebiete reicht vom handwerklichen/praktischen Bereich z. B. Renovierung von Gemeinderäumen oder Reinigungsarbeiten über Mitarbeit bei Sportangeboten für Jugendliche bis hin zur inhaltlichen und organisatorischen Unterstützung der Kirchengemeinden in verschiedenen Projekten wie z. B. Konzerten und Kinderwochen etc. Auch im sozialdiakonischen Bereich werden Einsätze durchgeführt. So beteiligen sich die Freiwilligen - z. B. bei der Verteilung von Päckchen der Aktion „Weinachten im Schuhkarton“ - einer Geschenke-Initiative für sozial schwächere Familien unter anderem im Kosovo.

Die Freiwilligen haben die Möglichkeit, viele eigene Ideen und Impulse in der Gestaltung von unterschiedlichen Events wie Kinderwochen oder Workshops miteinzubringen.

Zu den Herausforderungen gehört auf jeden Fall das enge Zusammenleben im Team. Offenheit für die unterschiedlichen Einsatz- und Aufgabenbereiche sowie Sensibilität für viele verschiedene Kulturen sind als wichtige Gesichtspunkte zu nennen. Darüber hinaus sind Selbstständigkeit und Kontaktfreudigkeit unerlässlich und man muss sich bewußt machen, dass jeder Einsatz zeitlich sehr begrenzt ist und man immer wieder „Abschied nehmen“ muss.

Sprachkenntnisse und besondere Qualifikationen

Da durch den Wechsel der Einsatzländer kein ausreichender Zeitraum zum Erlernen der Landessprache gewährleistet ist, wird in der Kommunikation zumeist auf Englisch zurückgegriffen. Jede Einsatzstelle hat jedoch mindestens einen deutschen Mitarbeiter, sodass die Freiwilligen mit Englisch und Deutsch den bisherigen Erfahrungswerten nach gut zurechtkommen. Darüber hinaus haben die Freiwilligen die Möglichkeit, Sprachunterricht in verschiedenen Ländern zu bekommen.